Diese Branchen sind besonders betroffen
Der Fachkräftemangel zählt weiterhin zu den größten strukturellen Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Aktuelle Auswertungen zeigen deutlich, in welchen Branchen die Engpässe am größten sind – und warum internationale Rekrutierung, insbesondere aus Westafrika, für viele Unternehmen zur Schlüsselstrategie wird.
Gesundheitswesen: Der größte Engpass
Am stärksten betroffen ist weiterhin das Gesundheitswesen. Bundesweit bleiben zehntausende Stellen dauerhaft unbesetzt. Besonders kritisch ist die Konzentration auf wenige Berufsbilder:
Gesundheits- und Krankenpflege
Altenpflege
Medizinische und zahnmedizinische Fachangestellte
Kliniken, Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste stehen unter massivem Druck. Nationale Bewerbermärkte sind weitgehend ausgeschöpft – qualifizierte Zuwanderung wird zunehmend zur einzigen realistischen Entlastung.
Bau, Handwerk und Ausbaugewerbe: Engpässe bremsen Wachstum
Auch im Baugewerbe und Ausbauhandwerk verschärft sich die Lage. In Bereichen wie Bauinstallation, Innenausbau oder vorbereitenden Baustellenarbeiten konzentrieren sich große Teile der offenen Stellen auf wenige Berufe.
Die Folgen sind spürbar:
Verzögerte Bauprojekte
Stockender Wohnungsbau
Engpässe bei Sanierung und Energiewende
Gleichzeitig entsteht ein Teufelskreis: Ohne Wohnraum keine Fachkräfte – ohne Fachkräfte kein Wohnraum. Gerade Berufe mit mittleren Einkommen sind davon stark betroffen.
Handel, Industrie und Sozialwesen: Breite Auswirkungen
Der Fachkräftemangel beschränkt sich längst nicht mehr auf einzelne Engpassbranchen. Auch Einzelhandel, Logistik, Industrie und Sozialwesen melden strukturelle Lücken. Im Sozialwesen entfallen große Teile des Mangels auf wenige Schlüsselqualifikationen – mit direkten Auswirkungen auf Betreuung, Versorgung und kommunale Leistungen.
Was das für Unternehmen bedeutet
Für Arbeitgeber ergibt sich eine klare Realität:
Nationales Recruiting allein reicht nicht mehr aus.
Erfolgreiche Unternehmen setzen zunehmend auf:
Internationale Rekrutierung, insbesondere aus jungen, motivierten Arbeitsmärkten wie Westafrika
Strukturierte Vermittlungsprozesse statt Einzelrekrutierung
Frühe Sprachförderung (B1/B2) und realistische Vorbereitung
Begleitung bei Integration, Einreise und Wohnraum
Warum Westafrika an Bedeutung gewinnt
Westafrika bietet einen entscheidenden demografischen Vorteil:
eine junge Bevölkerung, hohe Motivation und eine wachsende Bereitschaft, sich gezielt auf Deutschland vorzubereiten.
Bei Immer Weiter – Azubi & Personalvermittlung verbinden wir diesen Potenzialmarkt mit den konkreten Bedarfen deutscher Unternehmen – praxisnah, transparent und planbar.
Der Fachkräftemangel betrifft heute ganze Branchen und zentrale Berufsbilder. Unternehmen, die ihre Personalstrategie international, strukturiert und langfristig ausrichten, sichern sich entscheidende Wettbewerbsvorteile.
Internationale Auszubildende und Fachkräfte aus Westafrika sind dabei kein kurzfristiger Ersatz – sondern ein nachhaltiger Bestandteil der Lösung.
Wir das Immer Weiter Team vermitteln keine Zufallsbewerbungen. Wir vermitteln motivierte Menschen mit Perspektive, ehrlich, strukturiert und verantwortungsvoll.
Unser Ziel ist eine langfristig erfolgreiche Integration in Ausbildung und Beruf – für Bewerber wie für Unternehmen.